Lern.Ort.Engagement #Gemeinsamesache – Berliner Freiwilligentage 2020

Mit der Gemeinsamen Sache – Berliner Freiwilligentage haben der Tagesspiegel und der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V. mit vielen Partnern dazu beitragen, dass das freiwillige Engagement und die Bereitschaft zum Helfen sichtbar werden. Denn Engagement stärkt die Zivilgesellschaft, das Miteinander und die soziale Teilhabe.

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer*innen für die Unterstützung in unserem Nachbarschaftsgarten Kreuzberg.

Bau eines Lehmofens

Interkultureller Garten Rosenduft

Der Interkulturelle Garten Rosenduft ist für traumatisierte Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina ins Leben gerufen worden, damit sie in Berlin ein Stück Land bearbeiten, hier Wurzeln schlagen und Kontakte aufbauen können.

Inzwischen beteiligen sich viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten aus der Nachbarschaft und aus ganz Berlin an diesm Interkulturellen Garten. Durch diese Zusammenarbeit ist in den letzten Jahren ein Garten entstanden mit Schaubeeten für alte Pflanzensorten, individuellen Beeten, Kräuterspiralen, Imkerei, Backhaus, Ruhezonen und anderen gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen.

Der Interkulturelle Garten Rosenduft ist jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich. Sollte das Gartentor einmal verschlossen sein, geben Sie uns bitte Bescheid. Geführte Gruppenbesichtigungen nach Vereinbarung.

Anmeldung und Kontakt:
Begzada Alatovic, Telefon: 030 253 77 99 / 0176 384 857 47
info@suedost-ev.de www.suedost-ev.de

Türkischer Frauenverein Berlin e.V.

Wir freuen uns sehr, dass der Türkische Frauenverein Berlin e.V. sich regelmäßig mit ihrer Tanzgruppe und ihrem Kreativangebot bei uns im Nachbarschaftsgarten trifft.

Der Türkische Frauenverein Berlin e.V. wurde am 8.März 1975 (Internationaler Frauentag), in dem von der UNO ausgerufenen Jahr der Frau, von Arbeitsmigrantinnen in Form einer Selbsthilfegruppe gegründet.

Der Türkische Frauenverein Berlin e. V. ist der erste unabhängige Migrantinnenverein in Berlin. Die Gründerinnen hatten sich am Internationalen Frauentag zum Ziel gesetzt, bei der Bewältigung der im Zuge der Arbeitsmigration hervorgetretenen Probleme gegenseitige Hilfe zu leisten.

Frauen, die deutsche Sprachkenntnisse hatten, begleiteten andere bei Behördengängen und es wurden im Rahmen der ehrenamtlichen Vereinsarbeit Deutsch- und Alphabetisierungskurse organisiert.

Der Verein wurde binnen kürzester Zeit ein Ort für Beratung, Austausch und Treffs von Frauen und Mädchen aus der Türkei. Die Besucherinnenanzahl stieg rapide. Der Verein konnte mit begrenzten Möglichkeiten den wachsenden Bedürfnissen nicht gerecht werden. Aus diesem Grund wurde der Senat von Berlin um Unterstützung gebeten. Der Senat, der unsere Aktivitäten sowie unsere Zukunftspläne kannte, übernahm 1979 die finanzielle Unterstützung.

Jetzt befindet sich der Verein in der Jahnstr. 3 in Berlin-Kreuzberg. Im Laufe der Zeit konnte die Arbeit durch den Einsatz von Fachkräften aus dem Bereich der Sozialarbeit und Sozialpädagogik professionalisiert werden. Nach dem Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden psychosoziale Beratung sowie Bildungsarbeit durchgeführt.